Windenergieanlagen-Generalgutachten

„Das von einer technischen Anlage ausgehende Risiko für Personen und Umwelt darf ein akzeptables Maß nicht überschreiten – die Fragestellung einer quantitativen Risikoanalyse.“
Dipl.-Ing. Alexander Junge

Risikobewertung im Umfeld von Windenergieanlagen

Windenergieanlagen können ein Sicherheitsrisiko darstellen. In der Nähe von Schutzobjekten, wie Leitungen und Stationen der Gas- und Mineralölindustrie oder in dicht bebauten Gebieten, ist dieses Sicherheitsrisiko bewertungsrelevant.

 

Unter der Federführung der Enercon GmbH und in enger Zusammenarbeit mit allen betroffenen Vereinen und Verbänden erstellte VEENKER ein umfangreiches Windenergieanlagen-Generalgutachten, bei dem die Gefährdung von Schutzobjekten durch Windenergieanlagen mit Nabenhöhen von 60 m bis 150 m und einer Leistung von 0,5 MW bis 8,0 MW bewertet wurde. Die Gefährdungspotenziale Abwurf von Rotorblättern oder Teilen davon, Abwurf von Eisfragmenten, Abwurf des gesamten Maschinenhauses sowie Turmbruch wurden probabilistisch bewertet. Aus dem Gefährdungsgrenzwert nach DIN EN ISO 16708 ergeben sich konservative Mindestabstände, für die kein weiterer Nachweis erforderlich ist. In Form eines Anwendungsdokumentes stehen diese Ergebnisse weiter unten zum Download bereit.

 

Auf Basis des Generalgutachtens können darüberhinaus konkrete Einzelfälle bewertet werden, bei denen die o. a. Mindestabstände unterschritten werden. Vor diesem Hintergrund berechnen die Fachingenieure von VEENKER für Windenergieanlagenplaner und –betreiber je nach Problemstellung den zulässigen Standort einer Anlage – gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Sicherungsmaßnahmen.

 

Download Anwendungsdokument: hier

Download Generalgutachten: hier